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	<title>Notizen</title>
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		<title>Notizen</title>
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		<title>Das Energieloch &#8211; auf der Suche nach meiner Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 22:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon am Ende der heutigen zusätzlichen Chorprobe ging es mir nicht gut. Obwohl ich mich schon die ganze Woche auf das Probenwochenende gefreut hatte, war die Probe heute für mich nicht zufriedenstellend. Etwas bedrückte mich &#8211; ohne mir jetzt klarzusein, inwiefern ich projiziere oder was tatsächlich an der Atmosphäre lag, versuche ich es einfach aufzuschreiben. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4867&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon am Ende der heutigen zusätzlichen Chorprobe ging es mir nicht gut. Obwohl ich mich schon die ganze Woche auf das Probenwochenende gefreut hatte, war die Probe heute für mich nicht zufriedenstellend.<br />
Etwas bedrückte mich &#8211; ohne mir jetzt klarzusein, inwiefern ich projiziere oder was tatsächlich an der Atmosphäre lag, versuche ich es einfach aufzuschreiben.</p>
<p><strong>Beobachtungen im Chor, bedingt durch feineres Empfinden heute</strong><br />
Zuerst hatte ich noch Freude, wie sie häufig entsteht, wenn ich mit anderen zu tun habe. Ich finde es sehr wertvoll und schön, wenn gemeinsam in einer Gruppe konzentriert zusammengearbeitet wird.<br />
Zuerst genoß ich auch diese Atmosphäre noch, doch dann widerte es mich mehr und mehr an, wenn ich bemerkte, daß das kaputtgemacht wird oder andere weit davon entfernt sind, den Unterschied zwischen plumpen Sich-mitziehen- und Animieren-lassen und Sichselbsteinbringen auch nur zu erahnen. (Ich vermute jetzt, meine Reaktion ist ein starker Spiegel, weil ich es eigentlich selbst mit mir mache, mich zu sabotieren &#8211; aber darauf komme ich noch.)</p>
<p>Dann fand ich es immer unerträglicher, daß jemand in meiner Nähe schlechten Atem hatte und das überhaupt ein mieser bzw. gar kein Umgang weder mit sich selbst noch mit miteinander herrschte. Bei den Männern war das eher achtloser Umgang mit sich selbst, während bei den Frauen mehr ein hochgezüchtetes Spiel der kokettierenden Unnahbarkeit, selbst untereinander, vorherrscht. Aber Berührung, echter, einfacher, natürlicher Kontakt ist nicht möglich. Am liebsten ist es mir dann noch mit den Leuten aus dem Vorstand. Da passiert wenigstens etwas, da werden Vereinbarung getroffen und wegen einer größeren Summe Geld für eine Reise müssen sogar ernsthafte rechtliche und vertragliche Aspekte berücksichtigt werden. Nur in so einem nüchternen Bereich gibt es dann echtes Bemühen, weil es anders gar nicht geht. Aber beim Wichtigen, bei der Musik und der eigenen Möglichkeit aus Nichts, aus der Stille des Raums und dem eigenen Bemühen etwas Schönes zu erzeugen, da wird dann geschludert, geschlampt, geratscht und mal eben so mitdringesessen. &#8211; Gut, das hat mich schon häufiger geärgert, aber es erzeugte heute ein Gefühl der Leere in mir, das zum Ende hin immer stärker wurde.</p>
<p>Auch das Zusammensein in der Pause war ungut. Als wäre alles hintergründig vergiftet von einer unüberwindbaren Schwelle zwischen den Anwesenden. Da gibt es die einen, die das merken und abhauen oder die anderen, die das grinsend überspielen oder gar nicht erst bemerken (die haben es noch am besten). Doch um was genau geht es: Dieses als sicher angenommenen Hocken in der eigenen Befangenheit und nach außen gestülpten Selbstalehnung. Dieser unsichtbare Kreis, den man nicht übertreten darf und den ich als sehr schmerzlich empfinde. In guten Momenten kann ich das durchbrechen &#8211; man sagt ja auch: das Eis brechen &#8211; aber wenn sich die Energie, so wie heute, eher nach innen stülpt, dann nimmt mich das stark mit.</p>
<p>Mehrmals tauschten wir Plätze und sangen in unterschiedlichen Gruppierungen. Das gefiel mir besonders, nicht nur wegen der Herausforderung, die eigenen Stimmlage selbständig singen und als einzelner vertreten zu können, sondern auch weil es dabei zu zwanglosen Kontakten kommt. In solchen Situationen blühe ich dann auf, weil mir meist irgendein spontanes Spiel oder ein Witz einfällt. Ich muß dann eher aufpassen, nicht den Clown zu geben und zu übertreiben. Doch die Unnahbarkeit fand ich heute unerträglich. Vor allem weil ich selbst nicht herauskam. Einmal war ich fast froh, daß ich beim Gedränge auf dem Rückweg zum Platz in den Sitzreihen aus Unachtsamkeit einer jungen Frau vor mir auf den Fuß stieg und eine Art Ausrede hatte, mich zu entschuldigen, sie dabei zu berühren und auf diese Weise einen spontanen Kontakt herstellen zu &#8222;dürfen&#8220;.</p>
<p><strong>Eigene Befangenheit</strong></p>
<p>Mein Problem dabei ist, daß ich selbst aus der Befangenheit auch nicht herauskomme und mich isoliert fühle. Ja, allein und einsam. Und es hat mich schon bestimmt 2 Stunden gekostet, um mir darüber klarzuwerden und mir einzugestehen, daß es Einsamkeit ist, die ich fühlte. Normalerweise würde ich nämlich recht schnell behaupten, ich kennte Einsamkeit gar nicht wirklich, wäre sowieso ganz gern allein, etc. &#8211; das durchschaue ich jetzt zum Glück schon leichter: Es handelt sich um eine selbstherrliche Verleugnung, mit der ich mir selbst vormache, über bestimmte Schwierigkeiten erhaben zu sein, um davon nicht berührt zu werden. Die tatsächliche Unfähigkeit einen verbindlichen Kontakt mit anderen herzustellen und aufrechtzuerhalten, hat noch andere Hintergründe, die ich jetzt hier aber nicht weiter untersuche, um erst noch beim eigentlichen Thema zu bleiben.</p>
<p><strong>Energieloch und Hintergründe</strong></p>
<p>Zurück zu Hause wurde das Gefühl, ein Energieloch im Bauch zu haben, immer stärker. Das wurde von Angst begleitet, ohne genau die Ursache der Angst ausmachen zu können. Es ist eine Angst, aufzufliegen, daß alles eine große Lüge ist, was ich tue, daß ich nichts wirklich kann, daß ich überall nur eine Art Show abziehe und daß das auffliegt.<br />
Da kann ich noch soviel arbeiten und mich bis zur Selbstaufgabe in etwas hineinsteigern (nur um mich dann im nächsten Moment angewidert abzuwenden &#8211; denn schließlich &#8222;tut mir das ja offensichtlich nicht gut&#8220;, was natürlich vollkommen selbsterzeugt ist), das Wichtigste fehlt: Die Ruhe und das Wissen, daß es richtig ist, was ich tue, daß ich richtig bin und nicht etwa irgendein fremdes Maß erfüllen muß.</p>
<p>Mir fällt auf, hinter meiner Unsicherheit steckt, daß ich immer noch diffuse Vorstellungen von Idealen habe, wie es sein sollte, &#8222;das Wichtigste in meinem Leben&#8220; zu finden und zu verfolgen. Die Unsicherheit bringt mich dann vom Konkreten weg und läßt mich in Vorstellungen abgleiten. Sobald ich mit etwas Konkretem anfange (dazu bin ich ja mittlerweile schon einmal gelangt), kommen die Zweifel und das Naserümpfen über die hässlichen Details hier auf der Erde (Solar-Disposition). Dann ist es gut zu merken, wie abgehoben im Traumland ich immer noch bin.</p>
<p>Zu der Zeit telefonierte ich mit GL und bekam von ihm auch gespiegelt, daß ich insbesondere meine eigenen Interessen nicht verfolge, sondern mich herzlos und selbstzerstörerisch verhalte &#8211; es ging dabei um die Bitcoin-Seite, aber der Anlaß ist eigentlich egal, weil es auch in anderen Lebensbereichen sehr ähnlich ist.</p>
<p>Jetzt beim Schreiben macht das langsam alles ein wenig mehr Sinn, und ich fange auch an, mich etwas besser zu fühlen, als würde wieder langsam Blut in den Körper gelangen, statt im Loch in der Körpermitte abzufließen.</p>
<p>Ich merke, daß ich abgeschnitten bin von meiner Liebe und von Hingabe und daß mein ganzes krampfiges Getue und angebliche Selbstaufopfern ein Teil dieser Selbstverleugnung sind und nicht etwa ein Weg zur Lösung. Für die Interessen von anderen kann ich mich ja bis zur Selbstaufgabe hineinsteigern (gerade auch wieder in Winter-Projekten so bemerkt, also übertrieben, so daß es sich ins Gegenteil verkehrt) &#8211; für mich tue ich das aber nicht, traue mich nicht oder besser: laufe in Blockaden &#8211; geistige (Verwirrung und leerer Kopf) und energetische (Angst, Eindruck der Sinnlosigkeit und Antriebslosigkeit, Passivität). Ich finde es jetzt schon einmal gut, das alles wenigstens aufzuschreiben.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Gerade wollte ich noch etwas schreiben in der Richtung &#8222;wie kann ich Lieben lernen&#8220;. Es ist mir zum Glück schnell klargeworden, daß ich hier vom Beobachten in den Verstand und Vorstellungen abgeirrt bin, und habe den Satz wieder gelöscht. &#8211; Die Antwort hat auch GL schon gegeben, und jetzt kommt mir das langsam auch: Liebe ist das was einer tut. Fertig. Es braucht keine Theorie dazu &#8211; ganz im Gegenteil. Wer seine Liebe selbst erleben will, der fängt einfach damit an.</p>
<p>Wenn dann Angst oder Probleme auftauchen, dann kann das immer noch angegangen werden. Aber dann hat das zumindest schon einmal eine Basis &#8211; dann bin ich ein Mensch, der ein konkretes Problem hat. Vorher bin ich nur ein hilfloser, beobachtender Spielball äußerer Umstände und verpasse das Wichtigste, auf das ich dauernd nur warte. Was soll so jemand auch erkennen oder lösen können? Gelöst werden können nur die eigenen Aufgaben, dazu müssen sie aber auch angegangen werden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4867/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4867/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4867&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8212;&#8211; Nach langer Pause &#8212;&#8211;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 22:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Schreibpause und zeitweiligem privaten Schreiben, habe ich heute das Gefühl, daß es mir hilft, hier etwas hineinzustellen. Vor allem weil ich ohne diese Struktur vieles einfach wieder verliere und übergehe. Vielleicht fange ich auch ganz langsam erst an zu verstehen, wie richtiges Schreiben überhaupt funktioniert.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4865&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Schreibpause und zeitweiligem privaten Schreiben, habe ich heute das Gefühl, daß es mir hilft, hier etwas hineinzustellen. Vor allem weil ich ohne diese Struktur vieles einfach wieder verliere und übergehe. Vielleicht fange ich auch ganz langsam erst an zu verstehen, wie richtiges Schreiben überhaupt funktioniert.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4865/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4865/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4865&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das eigene Gift</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 05:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Freundin von D. war zu Besuch und wir saßen zusammen und unterhielten uns. Immer wieder fiel mir auf, daß ich unterschwellig und versteckt D. angriff. Ich setzte v.a. ihre praktischen Fähigkeiten herab und machte mich versteckt und hinterfotzig über sie lustig, bohrte in charakterlichen Schwächen. Ich merkte erst später ein wenig davon nachdem ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4859&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Freundin von D. war zu Besuch und wir saßen zusammen und unterhielten uns. Immer wieder fiel mir auf, daß ich unterschwellig und versteckt D. angriff. Ich setzte v.a. ihre praktischen Fähigkeiten herab und machte mich versteckt und hinterfotzig über sie lustig, bohrte in charakterlichen Schwächen.</p>
<p>Ich merkte erst später ein wenig davon nachdem ich gegangen war. Als ich es heute morgen länger ansah, kam etwas von dem Mechanisumus zum Vorschein. Dahinter steckt eine Art Rache für mein eigenes Gefühl zu versagen. Ich fühle mich als Versager gegenüber D. und versuche es, ihr zuzuschieben, bzw. &#8222;die Schuld zu verteilen&#8220;. (Es klingt immer fürchterlich, den Zusammenhang deutlich aufzuschreiben, aber nur das hilft weiter.)</p>
<p>Es gibt bei mir einen engen Zusammenhang zwischen Gefühlen von Minderwertigkeit und hilflosen Versuchen das zu kompensieren. Die Mittel dafür sind übertriebene Forderungen an mich, überzogene Selbstvorstellungen und eine tiefsitzende selbstverliebte Eitelkeit. Ich schwanke zwischen den extremen Selbstbildern und Gefühlen von &#8222;Dreck&#8220; und &#8222;Superheld&#8220;, der vielleicht doch noch eine Chance hat. Vor allem die Menschen in meiner nächsten Nähe behandle ich ähnlich schlecht, weil sie niemals in diese überzogenen Vorstellungen passen, die ich als Projektionen zwanghaft austeile. Gerade im Kontakt mit anderen merke ich, was hier abläuft und auch, wie ich mich damit selbst behandle.</p>
<p>Dieses Mal war mir besonders die Zwanghaftigkeit des Verhaltens aufgefallen. Es war als könnte ich gar nicht anders (was nicht stimmt). Besonders in D.s Gegenwart laufe ich jetzt gegen meine eigene Wand. Ich fühle mich wie versteinert und sehne mich danach, aus dieser Härte und verbohrten Unflexibilität herauszukommen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Eins wurde mir noch klar als D. eine beiläufige Bemerkung machte über ihre und meine Unreife, an der irgendetwas nicht zu stimmen schien. Ich merkte später, ich hänge genau da drin fest: Ich richte das Augenmerk auf das Falsche und neutralisiere damit alle Beobachtungen, indem ich sie als verbale Formulierung und scheinbares Zugeben vor anderen hinausposaune.</p>
<p>Eine tatsächliche Beobachtung wird ihrer echten inneren Wirksamkeit beraubt und zu einer toten Worthülse des Verstandes; es wird sogar zu etwas Schädlichem und Eitlem (seht her, wie tugendhaft/demütig ich bin, mich selbst zu rügen). &#8211; In einer Halbschlafphase kam dazu ein Bild von Skorpionen, die aus Wörtern bestanden: verbale Giftstiche. &#8211; Schlecht von sich selbst zu denken und zu reden hilft nicht weiter, im Gegenteil. Denn die dahinterstehende Energie, die sich bei stillem Ansehen in echte Erkenntnis und Reue umwandeln könnte, wird vergeudet und in den Verstand (Wortbildung) umgeleitet. Es wird &#8222;Dampf abgelassen&#8220;, statt das Verhalten wirklich in Stille anzusehen und die damit einhergehenden Gefühle und Drücke auszuhalten, bis sich dahinter von selbst eine echte Lösung zeigt. (Selbst wenn die Lösung nicht kommt. Auch das Spekulieren darauf lenkt ab.)</p>
<p>Viel besser als das Herumwerfen und Baden im eigenen Dreck ist, mich an das zu halten, was aus dem eigenen Loch herauswill. Es gibt noch etwas, das positiv, leicht und freudig ist. Und wenn das nicht zu sehen ist, dann ist es besser darauf zu warten, als von außen Forderungen aufzustellen, sei es gegenüber mir selbst oder gegenüber anderen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4859/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4859/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4859&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Traum vom Ende</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 04:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere Szenen mit D. Ich gehe essen mit ihr, dann sind auch andere dabei, mit denen zusammen wir offensichtlich einen Ausflug gemacht haben. Wir tanzen. Mehrmals gibt es ein paar kleine Unstimmigkeiten, aber im Grunde ist alles in Ordnung. Später bin ich mit ihr allein auf dem Rückweg. An einer Stelle müssen wir eine steile [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4856&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehrere Szenen mit D. Ich gehe essen mit ihr, dann sind auch andere dabei, mit denen zusammen wir offensichtlich einen Ausflug gemacht haben. Wir tanzen. Mehrmals gibt es ein paar kleine Unstimmigkeiten, aber im Grunde ist alles in Ordnung. Später bin ich mit ihr allein auf dem Rückweg. An einer Stelle müssen wir eine steile Treppe hinunter. Ich erinnere mich nicht, daß es derart steil war. Etwas weiter wird es zu einer hohen Leiter und es wird sogar gefährlich. Ich gebe D. die Hand, um ihr beim Absteigen zu helfen. Dann rutscht sie aus und entgleitet mir. Sie fällt die ganze Höhe hinunter, was ich mit harter Brutalität hilflos mitansehen muß. Ein unbeschreiblicher Schock und Schmerz. Ich bin Schuld daran, weil ich achtlos war, ohne Ernsthaftigkeit und Verantwortung. So schnell wie möglich versuche ich, zu ihr nach unten zu gelangen, muß aufpassen, daß ich nicht selbst abstürze. Ich will um Hilfe schreien, aber es kommt nichts heraus. Der Abstieg dauert so lange. Ich nehme nochmal alle Kraft zusammen, um um Hilfe zu rufen. Von dem tatsächlichen verzweifelten Schrei wache ich auf.</em></p>
<p>D. steht für das, was mir innerlich am Wichtigsten ist. Der Unfall ist die unumstößliche Konsequenz meines Verhaltens. Die harte Realität. Es geht um das Ende der Teilnahme am Ashram.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4856/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4856/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4856&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Instabil</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 20:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtrag: Vormittags hatte ich Zeit und zeichnete an Ideen für das Nachbargrundstück, nachdem ich weitere notwendige Informationen dafür bekommen hatte. Nächste Woche gebe ich ein eigenes Angebot dafür ab (eines von einem anderen Gärtner liegt den Nachbarn schon vor), um den Auftrag evtl. zu bekommen und das zusammen mit einem hiesigen Gartenbauer auszuführen. Starke Schwankungen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4851&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachtrag</em>:<br />
Vormittags hatte ich Zeit und zeichnete an Ideen für das Nachbargrundstück, nachdem ich weitere notwendige Informationen dafür bekommen hatte. Nächste Woche gebe ich ein eigenes Angebot dafür ab (eines von einem anderen Gärtner liegt den Nachbarn schon vor), um den Auftrag evtl. zu bekommen und das zusammen mit einem hiesigen Gartenbauer auszuführen.</p>
<p>Starke Schwankungen zwischen dem Empfinden, es versuchen zu wollen, wenigstens einmal etwas Freies zu tun. Und andererseits Beschimpfungen, ein Träumer zu sein, an ungezügeltem Größenwahn und Selbstverherrlichung zu leiden. In diesem Zwiespalt zeichnete ich an den Ideen, bis ich zu einer tatsächlich tragfähigen Idee kam, die die Kundenwünsche berücksichtigt, bezahlbar ist und mir selbst auch gefällt (im Gegensatz zu den geäußerte, vagen Vorstellungen der Kunden).</p>
<p><em>Heute</em>:<br />
Nach der Arbeit war ich in der Gärtnerei und traf den Inhaber, der von einer recht großen Baustelle berichtete. Ich verglich mich mit ihm und fing an, mich schlecht zu fühlen, wie wenig realistisch ich bin und wie träumerisch. Es ging soweit, daß ich meinte, ich müsse jetzt aufhören mit allen Einbildungen darüber, als Gärtner zu arbeiten und mir auch noch einzubilden, etwas auf die Beine stellen zu können. Das erzeugte ein Gefühl, niemals in der Wirklichkeit ankommen zu können. Da ist immer eine Schicht Einbildungen zwischen mir und der Wirklichkeit, während andere scheinbar völlig problemlos darin schalten und walten. Ich fühle mich immer getrennt davon, einfach nur einmal eine einzige Sache ganz zu verfolgen, bei mir jagen unzählige Zweifel und widersprüchliche Gefühle einander, die mich lähmen &#8211; diese Instabilität ist sicher eines meiner Hauptprobleme. Es gibt in mir nur dünne Konstruktionen, um diese ständig latent vorhandenen Unsicherheit notdürftig zu überbrücken. Und ständig brechen diese Behelfskonstrukte zusammen oder schwanken zumindest bedrohlich.</p>
<p>Ich sehne mich stark nach grundlegendem Halt und Stabilität. Ich sehe schon lange ein, daß ich das weder bei anderen noch in äußeren Umstände finde (das wäre die scheinbare Kind-Lösung). Ich möchte es in mir finden. Aber dort bin ich noch nicht. Es muß tiefer liegen als Gefühle und Empfindungen. Ich kann nur anfangen, diese Gefühle von Angst und Ahnungslosigkeit zu durchleben. Das allein ist an sich schon ein Funken Stabilität und Selbstverantwortung.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4851/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4851/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4851&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nüchtern &#8211; weniger Vermeidung und Sucht</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 20:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ging es mir ausgesprochen gut. Ich hatte vormittags die Formalitäten wegen des Wagens erledigt und noch ein Ersatzteil für das Fahhrad geholt. Es fühlte sich alles klar an. Diesmal war der Behördengang sehr einfach verlaufen. Ich sträubte mich nicht dagegen. Auch bei der Versicherung lief es dann so. Ich konnte das heute einfach erleben, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4845&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ging es mir ausgesprochen gut.<br />
Ich hatte vormittags die Formalitäten wegen des Wagens erledigt und noch ein Ersatzteil für das Fahhrad geholt. Es fühlte sich alles klar an.</p>
<p>Diesmal war der Behördengang sehr einfach verlaufen. Ich sträubte mich nicht dagegen. Auch bei der Versicherung lief es dann so. Ich konnte das heute einfach erleben, ohne mich gegen all die Systeme und Regulierungen innerlich zu wehren bzw. mich dann immer weiter in eine Abneigung und Angst hineinzusteigern. Ich fand heraus, daß es meine eigene Lebensvermeidung ist, mit der ich mich in ein starkes Unbehagen hineinsteigern kann. Die festzementierte Obrigkeitsgläubigkeit und deren Auswirkungen zu sehen ist eine Sache, das dann aber immer weiter in mich hineinzufressen, mich in eine Angst hineinzusteigern und mich damit innerlich abzuarbeiten ist etwas anderes und völlig unnötig. Ich kann nichts daran ändern. Nur hatte ich kein Ventil dafür.</p>
<p>Es gibt genug intelligente Menschen, die das auch sehen, dann aber trotzdem einfach &#8222;ihr Ding&#8220; machen und sich so selbst wieder Luft verschaffen.<br />
Es waren meine eigenen übermnäßig geschürten Projektionen, mir das als übermächtige Zwänge darzustellen, denen ich ausgeliefert sei und dann eine fast paranoide Abneigung dagegen aufzubauen.<br />
Das verstand ich heute selbst. Freiheit erlebe ich sofort, wenn ich selbst etwas will. Dann gehören solche Angelegenheiten einfach zu den notwendigen Gegebenheiten. Was ich selbst will, hat damit ja nichts zu tun. Ich hänge nur solange an den Projektionen fest, wie ich selbst nichts Besseres habe.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Nachmittags nutzte ich die Zeit, um am Computer zu arbeiten und begonnene Internetseiten abzuschließen.</p>
<p>Obwohl ich mich lange nicht darum gekümmert habe, kommen zur Bitcoinseite immer wieder Angebote zu Zusammenarbeit. Für ein bestimmtes Thema suchte ich nach und merkte, wie mich das reizte, das zu durschauen (ich landete m Ende beim Durchsehen der neuen Programmiersprache von Google). Diesmal konnte ich das nüchtern beobachten, das Interesse und auch das, was das tatsächlich bringen könnte, bzw. was ich selbst da will. Ich sah den deutlichen Unterschied, mental völlig darauf abzufahren oder dagegen nüchtern zu bleiben. Das ging jetzt, weil ich nicht mehr darin hänge, nicht mehr abhängig bin und es als von außen ansehen konnte. Ich empfinde es so, daß ich jetzt einen stabileren Stand habe in der Wirklichkeit. Und das ist, als wäre ich der letzte, der ankommt aus einer eigenen Verwirrung und alle anderen sind immer schon dort.</p>
<p>Was ich nicht verstand war ein eigenartiger Eindruck, als würde ich jetzt aus den Augen meines Vaters schauen, bzw. als würde ich wie mein Vater erleben und innerlich seine Stelle einnehmen. Ich erinnerte mich sehr stark an Eindrücke aus der Kindheit und empfand es, als würde ich jetzt langsam dort ankommen, auf was ich schon seit Kindheit gewartet habe &#8211; nämlich mich daran zu erinnern, wie es sein würde, selbst an die Position zu kommen, in der ich meinen Vater erlebte. &#8211; Anscheinend muß ich immer noch selbst durch und durch kapieren, erwachsen und verantwortlich zu sein.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4845/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4845/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4845&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wollen</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 20:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Laufen war heute sehr kraftvoll. Ich strengte mich dafür aber nicht stur an, auch war es nicht überhitzt, sondern etwas war diesmal ganz anders: Ich ließ es laufen und probierte aus, was mehr Freude machte. Ab der Hälte etwa lief ich immer abschnittweise so schnell ich konnte. Alles zu geben oder mich über alle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4843&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Laufen war heute sehr kraftvoll. Ich strengte mich dafür aber nicht stur an, auch war es nicht überhitzt, sondern etwas war diesmal ganz anders: Ich ließ es laufen und probierte aus, was mehr Freude machte. Ab der Hälte etwa lief ich immer abschnittweise so schnell ich konnte. Alles zu geben oder mich über alle Maßen zu verausgaben tue ich nur im Auftrag und im Dienst anderer. Dort gehört das zu meinem üblichen Verhaltensrepertoir. Wenn ich etwas für mich tue, allein auf mich gestellt, bleibe ich meist in einer Selbstblockade hängen, die gewohnheitsmäßig sehr früh anschlägt. Allein das zu bemerken half heute, sofort aus einer Lethargie herauszukommen, von der es nicht weit ist zu Grübeln und Absacken.</p>
<p>Allein bei fiebriger Verstandesaktivität scheint es bei mir zu selbstständigem Handeln und Wollen zu kommen. Etwas passiert, aber in Wirklichkeit ist es eine unkontrollierte Sucht, in der ich mich verliere. Der Unterschied ist mir jetzt immer klarer. Es bleibt nur übrig, das nicht mehr zu verwechseln und entsprechend das erste, echte Wollen zu verfolgen.</p>
<p>Es ist eigentlich recht leicht zu erkennen, wo die Blockade steckt. Innerlich verhalte ich mich immer noch wie das überbehütete Kind, das alle Ängste aufgenommen und verinnerlicht hat. Ich bemerke sogar sehr starke Gedankenketten, die mich bei aufkommendem Wollen nicht nur warnen, sondern die mich beschimpfen, mir einreden, es wäre bestimmt falsch oder schädlich was ich will. Danach bleibe ich verwirrt und widersprüchlich zurück. Diese warnenden Gedanken projiziere ich je nach Situation auf die unterschiedlichsten Menschen. Weiter gibt es noch die starke, angstbehaftete Vorstellung, daß ich nicht mit den Konsequenzen fertig werde, würde ich allein entscheiden.</p>
<p>&#8211;<br />
Den Tag über fühlte ich mich ausgeglichen und klarer als meistens. Zu der Eindrucksnahrung der letzten beiden Tage war mir noch aufgefallen, daß ich etwas mißverstanden hatte. Den Begriff habe ich viel zu metaphorisch bzw. mystisch aufgefaßt, so als würde dabei möglicherweise irgendetwas mit einem geschehen. Eindrucksnahrung ist wirklich eine spürbare Nahrung, aber genau wie bei normalem Essen kommt es darauf an, was man selbst daraus macht. Gesundes Essen hat auch einen spürbaren Effekt auf den Körper, aber trotzdem kommt es dann darauf an, was jemand mit seiner Energie anfängt.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Nachdem ich abends bei Nisargadatta gelesen hatte, war ich lange still auf der Couch gesessen und bin immer weiter eingesunken im Dableiben. Oft reicht schon ein kurzer Abschnitt von ihm, um die ganze Ausrichtung zu verändern und die Prioritäten wieder zu sortieren (sofern ich ihm in dem Abschnitt einigermaßen folgen kann).</p>
<p>Er betonte in dem Abschnitt, daß es genüge, sich einfach nichts mehr einzubilden. Man bräuchte auch nicht richtige Gedanken kultivieren oder anders zu denken versuchen, allein das Irreale vom Echten unterscheiden genüge.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4843/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4843/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4843&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Acis und Galatea</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 20:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich ziemlich lange mit Händels Oper &#8222;Acis und Galatea&#8220; beschäftigt, von der wir Ausschnitte im Chor proben. Die äußerst geschlossene, erhaben elegante Form wirkt wie ein Rahmen, innerhalb dessen die gesamte Handlung abläuft. Die Form bringt sehr viel Klarheit, auch alle dramatischen Gefühle von Schrecken, Wut, Kampf und Trauer können der völlig in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4826&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich ziemlich lange mit Händels Oper &#8222;Acis und Galatea&#8220; beschäftigt, von der wir Ausschnitte im Chor proben.<br />
Die äußerst geschlossene, erhaben elegante Form wirkt wie ein Rahmen, innerhalb dessen die gesamte Handlung abläuft. Die Form bringt sehr viel Klarheit, auch alle dramatischen Gefühle von Schrecken, Wut, Kampf und Trauer können der völlig in sich ruhenden, beständigen Harmonie nichts anhaben.<br />
Beim genauen Hinhören wirkt die Harmonie in der Musik mehr und mehr nur wie ein Wiederschein, der eine noch umfassendere Gleichmäßigkeit nur illustriert. Die Ruhe, die hinter allem ständig da ist, die ich aber übergehe und übersehe durch oberflächliche Faszinationen.</p>
<p>Die einfache Handlung und die archetypischen Gefühle in der mythologischen Welt tun mir gut. Ich merkte dabei deutlich, wie tief ich in der schlechten Gewohnheit hänge, mich so häufig in eigenen Unklarheiten und Widersprüchen zu verwickeln und festzufressen, statt mich davon zu befreien und für mich eine Klärung anzustreben.</p>
<p>Die Welt in dieser Oper ist eher wie ein Traum und wirkt auf einer tieferen Ebene, wo einfache Gefühle und Antriebe ablaufen &#8211; so klar wie ein Kind, das etwas will. </p>
<p>Mir fiel noch auf, wie solar diese Darstellung ist und wie mich das anzieht. Vor allem die &#8222;tanzenden Seelen&#8220;, bei dem eine Figur nicht nur gesungen sondern zusätzlich von einem weiteren Darsteller getanzt wird, fand ich genial.</p>
<p>Am meisten gefiel mir die Darstellung des Widersachers, dem Zyklopen Polyphem und dessen Baß-Arien. Schon die Einleitung zu seinem Auftritt ist einer stärksten Teile der ganzen Oper, von den Harmonien und den Stimmungen her, aber auch die Inszenierung, der Chor und die Ausleuchtung finde ich sehr gut abgestimmt.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=iPMtVsAiYWE&amp;p=64C1AA6B04F3DBF2">Wretched Lovers</a></p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=BvJhQaJQYWM&amp;p=64C1AA6B04F3DBF2">Arie &#8222;O Ruddier than the cherry&#8220;</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YIHNj9bkKng&amp;p=64C1AA6B04F3DBF2">Cease to beauty to be suing</a>)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4826/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4826/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4826&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Erleichterung von Gedanken</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 19:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen waren Selbstzweifel und Selbstbeschimpfung sehr stark. Ich fühlte mich ganz ausgebrannt und leer. Als ich mich erst spät nach dem Laufen hinsetzte war das wie eine Erlösung. Zuletzt war ich nur noch aus verschlafener Routine gesessen (gestern sogar gar nicht) und war dabei unbewußt und nicht bei der Sache. Ich merkte dann erst, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4823&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen waren Selbstzweifel und Selbstbeschimpfung sehr stark. Ich fühlte mich ganz ausgebrannt und leer. Als ich mich erst spät nach dem Laufen hinsetzte war das wie eine Erlösung. Zuletzt war ich nur noch aus verschlafener Routine gesessen (gestern sogar gar nicht) und war dabei unbewußt und nicht bei der Sache. Ich merkte dann erst, daß auch ein sturer Trotz dahinter steckt, den ich sehr gut vor mir selbst verstecke.</p>
<p>Heute war anders, daß ich ich Erleichterung von diesen quälenden Gedanken, mit denen ich mich hetze und prügele, bekam. Ich muß mich nicht mit diesen Gedanken quälen, wenigstens für diese halbe Stunde. Die gehört nur mir. Das beschreibt die Ausgangssituation und wie ich hinging. Und genau das Geschenk bekam ich und war sehr dankbar dafür.</p>
<p>Der Tag war danach wie verwandelt. Ich kam an und konnte sogar anfangen zu genießen und erst wirklich zu erleben. Das Einkaufen auf dem Wochenmarkt und die Kontakte mit vertrauten Verkäufern, eine Unterhaltung mit der Nachbarin, nachmittags eine Einladung von P. und D. und Bekanntschaften mit lieben Menschen, die sich spürbar wohlfühlten in ihrer Haut. Das tat mir heute einfach nur gut und ich nahm das dankbar an &#8211; das ewige Zurückziehen stellt sich dagegen als kleingeistige Vermeidung heraus.</p>
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		<title>Bedürftig</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 20:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der heutige Auftrag wurde abgesagt. Ich arbeitete zu Hause und schloß eine Auftrags-Internetseite ab. Nachmittags zeichnete ich zwei Stunden lang einfach nur und hörte Musik dabei, trotz der Schuldgefühle und Beschimpfungen in meinem Kopf (kein Geld zu verdienen, nichts zu verfolgen, ein Träumer und Spinner zu sein, nicht zu wissen, wozu ich lebe und was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4821&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der heutige Auftrag wurde abgesagt. Ich arbeitete zu Hause und schloß eine Auftrags-Internetseite ab. Nachmittags zeichnete ich zwei Stunden lang einfach nur und hörte Musik dabei, trotz der Schuldgefühle und Beschimpfungen in meinem Kopf (kein Geld zu verdienen, nichts zu verfolgen, ein Träumer und Spinner zu sein, nicht zu wissen, wozu ich lebe und was ich will).</p>
<p>Die Vorwürfe von D. und derart von ihr abgefertigt worden zu sein tat immer noch weh. Mir selbst ständig Vorwürfe um die Ohren zu hauen geht anscheinend, nur wenn jemand anderer das Gleiche sagt, dann bin ich stinksauer auf denjenigen. So als wäre derjenige an meiner Lage &#8222;schuld&#8220;.</p>
<p>Innerlich laufe ich momentan nur gegen Blockaden und bekomme kein Bein auf den Boden. Allein mir einzugestehen, nicht stark zu sein und diesen Anschein auch nicht durchzuhalten, stattdessen bedürftig zu sein und Hilfe zu brauchen, auch Kontakt zu anderen, ist etwas Neues und ändert etwas. Die Sturheit hat viel mit Eigensinn und geheuchelter Stärke zu tun. Dagegen meine Schwächen und dunklen Bereich wirklich anzusehen und zu lassen ist gegen die Gewohnheit. Erst wenn ich offen und ehrlich auch schwach sein kann, dann kann etwas Stabilieres zustandekommen. Doch ich ich bin noch von vielen Zusammenbrüchen von Falschem entfernt, bevor Echteres zum Vorschein kommen kann. Ich kann nur darauf warten und mich vorbereiten.</p>
<p>Nur im Augenwinkel bekomme ich mit, wie ich mich immer wieder und wieder stark verhärte, wie ich alles kompliziert mache und dabei flüchte. Es ist als wäre eine Wand zwischen mir und der Wirklichkeit, während alle anderen die ganze Zeit völlig selbstverständlich in der Welt leben, nur ich hebe ständig ab, bin getrennt durch eine Schicht Falschheit, Verwirrung und abstruse Vorstellungen, die mir besonders im Kontakt mit anderen auffallen. Allein kann ich mich völlig versteigen in zwanghafte Gedanken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marcoholmer.wordpress.com/4821/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marcoholmer.wordpress.com/4821/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marcoholmer.wordpress.com&amp;blog=2383142&amp;post=4821&amp;subd=marcoholmer&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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