Ich fahre zu einem Ort, um J.B. zu treffen. Ich komme von einer großen Schnellstraße an einen See mit einem wohlhabend wirkenden Haus. Ich prüfe das Namensschild. An der Türklingel steht der Name Sieber oder Siebert Software mit einem goldenen, etwas pompösen Firmenschild. Irgendwie kommt mir zu dem Namen eine alte Erinnerung an einen reichen Besitzer eines Softwareunternehmens. Ich denke bei mir, daß er das schlau gemacht hat mit dem schönen Haus und der Lage am See. Nur die Schnellstraße führt direkt vor dem Grundstück vorbei. Das macht für mich alles mies. Es ist, als ob das Wichtigste vergessen worden wäre. Es sieht nur gut aus, denke ich.
Das nächste Haus steht etwas weiter abseits. Es hat einen großen Hof vor dem Eingang. Es ist ziemlich verfallen und hat kein Namensschild. Als nach dem Klopfen niemand öffnet, gehe ich durch die klapprige Holztür, die sich nicht mehr abschließen läßt. Innen treffe ich ein altes Paar, das sich als J.B.s Eltern herausstellt. Nach und nach kommen noch andere Familienmitglieder aus anderen Räumen hinzu. Ich wundere mich, daß das Haus innen so groß ist. Es wirkt wie ein alter, verfallener Bauernhof. Wir kommen durch einen langen Gang und dann an einem Innenhof, einer Art Atrium, vorbei, das sicher einmal schön war. Überall hängen Dinge herunter und es stehen alte Sachen herum, es ist kühl und der herbstliche Regen und Wind kommen herein. Sehr viel erinnert mich an die Gärtnerei. Am Ende des langen Gangs kommen wir in einen recht großen Raum mit einem schön gedeckten Tisch in der Mitte. Hier ist es warm mit einem offenen Kamin. J.B. ist jetzt auch da und hilft mit beim Decken. Mittlerweile sind sicher 15-20 Menschen, von den Großeltern bis zu den Kindern, anwesend. Das sonntägliche Mittagessen für die große Familie wirkt fast wie ein kleines Fest. Ich freue mich über die ungezwungene Atmosphäre und helfe beim Vorbereiten, während ich schon völlig natürlich im Kreis aufgenommen bin. Beim Essen geht das Gespräch über diese Impfungen. Ich bin wegen diesem Interview zu ihr gefahren, aber es ändert sich schnell und wir sprechen über viele andere Dinge, die viel interessanter sind und die mich viel mehr berühren.
Ich wundere mich, daß der Raum sich offenbar langsam verändert, immer wenn ich nicht hinsehe. Es wird heller und luftiger. Die Fenster werden größer und haben lange weiße Vorhänge, die leicht im Luftzug wallen. Ich kann den Eingangsbereich des Hauses durch ein Fenster sehen. Das Haus hat mittlerweile schon eine Fassade mit Säulen und wirkt jetzt massiv und vornehm. Auch der Boden, die Wände, das Geschirr, alles verwandelt sich nach und nach und wird immer wertvoller. Draußen kommt auch die Sonner heraus. Ich nehme das alles eher beiläufig im Gespräch wahr. Ich frage mich, ob sich die Umgebung wirklich verändert, oder ob ich vorher einfach nicht genau genug hingesehen habe.
J.B. taucht auf, weil ich mich mit den Impfungen und der Möglichkeit von Zwangsimpfungen und den politischen Einfluß der WHO beschäftigt hatte. Die Häuser beschreiben mich selbst. Der reiche Softwareunternehmer ist mein früheres Leben, bei dem „etwas“ falsch war. Dagegen gehe ich jetzt in das düstere, verfallene Haus, das mich im Traum an die Gärtnerei erinnert. Die äußeren Umstände sind heruntergekommen, aber innen gibt es Liebe und ein ganzes Fest. Ganz innen angekommen (bei der Festtafel), verwandelt sich alles.
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